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Sirenensignale

Die Sirene dient nicht nur der Alarmierung der Feuerwehr im Falle eines Einsatzes. Ihre Aufgabe ist auch die Warnung bzw. Alarmierung der Bevölkerung im Zivilschutz- und Katastrophenfall. Vielen älteren Menschen sind die Signale noch aus schlechteren Zeiten in Erinnerung. Aber auch in der heutigen Zeit kann es wichtig sein die Signale richtig deuten zu können. Wir haben die fünf möglichen Signale unten mit kurzen Beschreibungen zusammengefasst.

1. WARNUNG

Sirene Warnung
Ein gleichbleibender Dauerton von 3 Minuten bedeutet „Warnung“. Es besteht zur Zeit noch keine akute Gefährdung. Sie müssen sich aber auf eine herannahende Gefahr einstellen. Schalten Sie Ihr Radio- oder Fernsehgerät (ORF) ein, und informieren Sie sich über die weiteren Verhaltensmaßnahmen.

2. Gefahr

Sirene Alarm
Ein auf- und abschwellender Heulton von 1 Minute bedeutet „Alarm“. Verlassen Sie die Straße und suchen Sie schützende Räumlichkeiten auf. Informieren Sie sich unbedingt über Radio oder TV, welche Schutzmaßnahmen Sie ergreifen sollen. Die weiteren Verhaltensmaßnahmen werden Ihnen bekanntgegeben werden.

3. Entwarnung

Sirene Entwarnung
Ein gleichbleibender Dauerton von 1 Minute bedeutet „Entwarnung“. Die Gefahr ist vorbei. Beachten Sie weiterhin die Durchsagen im Radio oder TV, da es vorübergehend bestimmte Einschränkungen im täglichen Lebensablauf geben kann.

4. Sirenenprobe

Sirene Probe
Weiters findet jeden Samstag um 12:16 Uhr eine örtliche Sirenenprobe (Dauerton von 15 Sekunden) statt. Am ersten Samstag im Oktober findet außerdem alljährlich ein bundesweiter Zivilschutzprobealarm statt.

5. Feuerwehralarm

Sirene Feuerwehreinsatz
Die Alarmierung für einen Feuerwehreinsatz erfolgt ebenfalls über die Sirene (Dauerton von 3 x 15 Sekunden mit dazwischen jeweils 7 Sekunden Pause). Zusätzlich erfolgt auch eine Alarmierung aller Feuerwehrmitglieder per SMS, mit genauen Daten über Ort und Art des Einsatzes.

Feuerlöscher

Obwohl Feuerlöscher nach den heute gültigen Öffentlich-rechtlichen Bauvorschriften für Privathaushalte grundsätzlich nicht mehr vorgeschrieben sind, sollte in jedem Haushalt ein funktionsfähiger Löscher vorhanden sein. Mit einem Feuerlöscher lassen sich Brände im Entstehungsstadium wirksam bekämpfen und so die Brandausbreitung und Großschäden verhindern. 

Für Gewerbebetriebe und Sonderbauten gelten die Regeln für die Ausrüstung von Arbeitsstätten mit Feuerlöschern des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaft sowie entsprechende Sonderbauvorschriften. (z.B. Gaststättenverordnung) 

Auch die Baugenehmigungsbehörde kann weitere Feuerlöscher zur Auflage machen. Außerdem sind für den gewerblichen und landwirtschaftlichen Bereich im Versicherungsvertrag zusätzliche Sicherheitsvorschriften möglich.



Welche Löscher soll man einsetzen?
Löscher unterscheiden sich durch die Art des Löschmittels, das sie enthalten.
Ein falsches Löschmittel kann einen Brand schlagartig um ein Vielfaches vergrößern.
Löschen Sie beispielsweise einen Fettbrand niemals mit Wasser! 

Einteilung der Brandklassen:

Brandklasse A

 

Feste, glutbildende Stoffe
(Autoreifen, Stroh, Papier, Kohle, Holz, Textilien, einige Kunststoffe)

geeignete Löschmittel
(Wasser, Schaum, Fettbrandlöscher, ABC-Pulver)

 

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flüssige bzw. flüssig werdende Stoffe
(Alkohol, Benzin, Lack, Teer, Paraffin, viele Kunstoffe, Harz, Ether, Wachs)

geeignete Löschmittel
(BC-Pulver, Kohlendioxid, Kohlensäure, Schaum, ABC-Pulver)

 

Brandklasse C

 

gasförmige Stoffe
(Acetylen, Wasserstoff, Erdgas, Methan, Propan, Butan, Stadtgas)

geeignete Löschmittel
(BC-Pulver, ABC-Pulver)

 

Brandklasse D

 

Brände von Metallen
(Aluminium, Magnesium, Natrium, Kalium, Lithium und deren Legierung)

geeignete Löschmittel
(Metallbrandpulver))

 

Brandklasse E

 

Elektrische Anlagen
Mittlerweile abgeschafft ist die Brandklasse E, die für Brände in elektrischen Niederspannungs-Anlagen (bis 1000 Volt) vorgesehen war. Sie wurde schon vor der Einführung der europaweiten Norm EN2 gestrichen, da alle Feuerlöscher in Niederspannungs-Anlagen eingesetzt werden können, sofern der auf dem Feuerlöscher aufgedruckte Sicherheitsabstand eingehalten wird.

 

Brandklasse F

 

Brände von Ölen in Frittiergeräten und anderen Kücheneinrichtungen
(Speiseöl, Frittierfett) 

geeignete Löschmittel
(Fettbrandlöscher, Deckel drauf)

 Richtiger Umgang mit dem Feuerlöscher:

 Feuerlöscher Anwendung

Nur ein gewarteter Feuerlöscher ist eine Garantie für einwandfreie Funktion.
Eine Überprüfung der Feuerlöscher ist alle 2 Jahre behördlich vorgeschrieben.
Mit einer Prüfplakette wird die einwandfreie Funktion des Feuerlöschers bestätigt.

Nutzen Sie auch die Gelegenheit bei einem Tag der offenen Tür, mit einem Übungsfeuerlöscher der FF-Oberndorf einen simulierten Brand zu bekämpfen, damit Sie im Ernstfall wissen was auf Sie zukommt.

Blaulicht - Was tun?

Vor allem auf der Anfahrt zu einer Einsatzstelle hat es die Besatzung eines Feuerwehrfahrzeugs sehr eilig. Das schnelle Eintreffen an der Einsatzstelle ist für die Personen oft überlebenswichtig. Sicherheit geht jedoch auch hier vor. Bedenken Sie bitte, dass die Feuerwehrfahrzeuge groß und schwer sind. Nicht an jeder Stelle kann solch ein Fahrzeug gefahrlos überholen. Bei einer abrupten Bremsung muss das Fahrzeug wieder beschleunigt werden, was auf Grund des hohen Gewichts viel länger dauert, als bei einem PKW.

Daher sollten Sie bei einem von hinten herannahenden Feuerwehrfahrzeug nicht gleich stark abbremsen, sondern zunächst einmal nachsehen, ob es überhaupt möglich ist, Ihren PKW zu überholen. In nicht einsehbaren Kurven, an Verkehrsinseln und Kreisverkehren beispielsweise, kann Sie auch ein Feuerwehrfahrzeug nicht überholen. Es muss zwangsläufig stark abbremsen. Fahren Sie daher in solchen Situationen lieber normal weiter und bremsen Sie erst dann ab, wenn ein gefahrloses Überholen Ihres PKW möglich ist.

Blaulicht

Das Auto brennt - Was tun?

Bis ein brennendes Auto in Vollbrand steht, vergehen einige Minuten. Da bleibt genug Zeit für überlegtes Handeln.

Brennende Autos sind keine fahrenden Bomben, wie uns das im Film immer wieder suggeriert wird. Nicht mal solche mit Gastanks. Dass ein brennendes Auto explodiert, ist sehr unwahrscheinlich. Das Schlimmste, was bei einem Autobrand passieren kann, ist, dass der Inhalt eines geborstenen Tanks in einer Stichflamme verpufft. Bei Gastanks ist das sogar gewollt. Überdruckventile lassen den Tankinhalt bei zu großer Ausdehnung durch Hitze kontrolliert abflammen.

Es bleibt genug Zeit


Ein Autobrand entsteht in den meisten Fällen im Motorraum. Eine lecke Benzinleitung, Öl, das auf den heißen Auspuffkollektor tropft, Gründe gibts viele.  In Panik verfallen ist nicht angesagt. Bis ein Auto nach den ersten Flammen in Vollbrand steht, können gut zehn Minuten verstreichen. Was sagt uns das? Wer in einem Auto sitzt, das zu brennen beginnt, oder an ein verunfalltes Auto herankommt, aus dem erste Flammen  lodern, dem bleibt genügend  Zeit für überlegtes Handeln. So können relativ gefahrlos Personen aus einem Auto geborgen werden, das erst im Motorraum brennt.

Im Tunnel kann eine Katastrophe verhindert werden, indem man das brennende Auto aus einem Tunnel rausfährt. Und vielleicht entdeckt man so an der Tunnelwand ja einen Feuerlöscher.

Was tun, wenn´s brennt?

Verhaltensregeln:
1. Ruhe bewahren!
2. Löschversuch mit einem geeigneten Löschmitteln unternehmen:
-> Feuerlöscher, Löschdecke

es können aber auch behelfsmäßige Löschmittel eingesetzt werden:
-> Gartenschlauch, Decken aus schwerentflammbarem Material (im Zweifelsfall mit Wasser tränken), Sand, Erde, ...

WICHTIG:
Bei Fettbränden in Küchen auf keinen Fall mit Wasser oder Feuerlöschern der Brandklasse A löschen, da das brennende Fett in Verbindung mit Wasser heftig reagiert!!! Am besten das brennende Fett - wenn möglich - mit einem geeigneten Deckel oder einer Löschdecke ersticken!
3. Führt Ihr erster Löschversuch zu keinem Erfolg, sofort den Raum verlassen.
4. Alarmieren Sie die Feuerwehr mittels Notruf: 122
Sollte Ihr Löschversuch Erfolg haben, alarmieren Sie trotzdem die Feuerwehr, um sicherzugehen, dass es durch versteckte Glutnester nicht zu einem weiteren Brand kommt!

Alarmieren der Feuerwehr: Weiterlesen ...
1. Wer ruft an?
2. Was ist passiert?
3. Wo ist das passiert?
4. Wie kommt die Feuerwehr dort hin?

Bis die Feuerwehr eintrifft:
- Achten Sie darauf, dass keiner die Gefahrenzone betritt!
- Wenn möglich, die Feuerwehr auf der Straße erwarten und einweisen!
- Eintreffende Einsatzkräfte mit wichtigen Informationen versorgen: z.B.: Verletzte oder vermisste Personen oder Tiere, Gefahrenquellen, wie Gas, Strom, ...
- Weiteren Anweisungen der Feuerwehr Folge leisten

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